Plan-Patenkind

Plan-Patenkind

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Die Reise unseres Lebens

Mit unserem Katamaran MariaNoa sind wir vor knapp zwei Jahren von der französischen Atlantikküste aus auf die Barfußroute gestartet. Wir haben die Kanarischen und die Kapverdischen Inseln besucht, sind über den Atlantik in die Karibik gesegelt und haben während der Hurrikansaison die s.g. ABC-Inseln sowie Kolumbien besucht. Zurzeit sind wir in der Dominikanischen Republik.

So geht es weiter

In den kommenden Monaten werden wir über Turks and Caicos zu den Bahamas segeln. Über Kuba erreichen wir Mexiko, vielleicht Belize und verbringen die kommende Hurrikansaison in Guatemala und Honduras, um auch hier Plan International zu besuchen. Weiter geht es durch den Panamakanal in ein weiteres Plan Projektland Ecuador und dann tief hinein in den Pazifik.

Endlich ist es soweit

Ende November tut sich zum Glück ein entsprechendes Wetterfenster auf, so dass wir es wagen können, von Kolumbien aus nach Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, zu segeln. Das Wetterfenster beschert uns leider keine optimalen Wind- und Wellenbedingungen. Die meiste Zeit haben wir Wind, Welle und Strömung gegen uns, so dass wir 2 Tage länger als gedacht unterwegs sind und nach 6 Tagen endlich in die Marina Bartholome Colon in Santo Domingo einlaufen

Countryoffice

Am 2. Dezember freuen wir uns, Liz und Digcari von Plan in Santo Domingo auf der SY MariaNoa begrüßen zu dürfen. Nach einer Runde über unser Schiff und etwas Smalltalk fahren wir in das Countryoffice von Plan, wo wir das gesamte Team kennenlernen. Wir erhalten eine Sicherheitseinweisung über den Umgang mit den Patenkindern vor Ort und umfangreiche Informationen über die Programmgebiete im Land. Schon hier spüren wir, mit welchem Engagement und welcher Fürsorge sich die hiesigen Planmitarbeiter auf unseren Besuch vorbereitet haben. Nach dieser ersten Einstimmung sind wir schon ganz gespannt auf den am kommenden Montag bevorstehenden Ausflug in das Programmgebiet San Juan und dem Besuch bei unserem Patenkind Nicole.

Als Gastgeschenk haben wir die Plan Flagge mitgebracht, die in allen Häfen auf der MariaNoa weht.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Liz von Plan und Charly von seen-TV in Manchester in einem Teammeeting, um das Drehbuch detailliert durchzusprechen, nach dem wir einen kleinen Film im Programmgebiet produzieren sollen.

Filmbreefing

Am Montagmorgen sammelt uns Liz, mit dem Fahrer Vaskas und dem pinkfarbenen Plan Bus in der Marina ein. Nach gut 5 Stunden Fahrzeit durch die teils sehr verstopften Straßen von Santo Domingo und einiger Ortschaften unterwegs, erreichen wir San Juan de la Maguana. Viele Mitarbeiter sind ins dortige Plan-Projectoffice gekommen, um sich und ihre individuelle Arbeit vorzustellen. Wir werden ausgesprochen herzlich in Empfang genommen und mit Informationen versorgt.

Shopping

Nach einer kurzen Mittagspause steht als erster Programmpunkt auch gleich der Besuch bei unserem Patenkind Nicole in ihrem Dorf an. Kurz vorher unternehmen wir eine Shoppingtour durch einen Supermarkt in San Juan, um ein paar Lebensmittel als Gastgeschenk für die Familie Nicoles mitzubringen. Bei der Auswahl der Lebensmittel, was hauptsächlich in der Familie benötigt wird, verlassen wir uns auf die Mitarbeiter vor Ort. So landen Reis, Bohnen, Wurst, Milchpulver, Eier, Mehl, Öl und ein gefrorenes Huhn im Einkaufswagen.

Patenkindbesuch

Nicole, ein dreijähriges Mädchen, erwartet uns bereits zusammen mit ihrer Mutter, Großmutter, einigen Kusinen und Gemeindemitarbeitern in ihrem Dorf. Alle gucken uns neugierig an und wir probieren uns in einigen, wenigen Brocken Spanisch, um uns mit der Familie bekannt zu machen. Für die weitere Konversation sind uns glücklicherweise Dolmetscher zur Seite gestellt. Ein von uns mitgebrachter Kinderrucksack mit Einhornmotiven kommt gut bei Nicole an, noch mehr freuen sich die Kinder allerdings über die im Rucksack versteckten Lolli´s. Damit sich die Familie ein wenig über uns und unsere Heimat ein Bild machen kann, haben wir ein kleines Album mit Familienbildern, unserer Heimatstadt Hamburg und typisch deutschem Essen zusammengestellt. Google Übersetzer war behilflich, ein paar Texte in Spanisch als Erklärung dazu zu schreiben. Die Gemeindemitglieder berichten uns über die gute Zusammenarbeit mit Plan und freuen sich sichtlich, uns in ihrem Dorf begrüßen zu dürfen. Kulinarisch werden wir mit einer Süßspeise aus Mais, die ein wenig an Milchreise mit Zimt erinnert, und Kaffee lecker bewirtet.

Abschied

Wir verabschiedeten uns von Nicole und ihrer Familie und machten mit den Vertretern des Dorfes und den lokalen Plan-Mitarbeitern einen Spaziergang durchs Dorf zum Gemeindehaus. Hier wurde uns erläutert, dass im Schnitt zweimal die Woche hier Veranstaltungen des Dorfes aber eben auch Schulungen und Informationsveranstaltungen von Plan stattfinden.

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